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Alina Kabajewa wurde am 12. Mai 1983 geboren und wuchs in Taschkent (Usbekische Sowjetrepublik, heute Usbekistan) in der Familie von Berufssportlern auf. Ihr Vater Marat ist ein Tatare und war früher einmal Profifußballer. Ihre Mutter Ljubow ist Russin und wohnt in Moskau. Sie war Mitglied der usbekischen Basketballmannschaft.
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Alina fing mit dreieinhalb Jahren an, künstlerische Gymnastik zu betreiben. Ihre Mutter wollte, dass ihre Tochter sich ernsthaft mit Eiskunstlauf oder Kunstturnen beschäftigte. Nennenswerte Eiskunstlaufschulen gab es im heißen Usbekistan nicht, deshalb fiel die Entscheidung auf die künstlerische Gymnastik.
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Als Zwölfjährige zog Alina mit ihrer Mutter von Taschkent nach Moskau, um bei Irina Wiener zu trainieren und ihr sportliches Potential besser auszuschöpfen. Ihre neue Lehrerin stellte auch gleich eine Bedingung: Abnehmen! Für eine Kunstturnerin war Alina etwas pummelig.
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1998, nachdem sie schon zwei Jahre für die russische Nationalmannschaft gestartet war, gewann sie als Fünfzehnjährige die Europameisterschaft und errang diesen Titel in den folgenden Jahren noch viermal. 1999 gelang es ihr sogar, Weltmeisterin zu werden.
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Bei den Olympischen Spielen in Sydney ging Kabajewa als unangefochtene Favoritin an den Start, beging aber einen groben Fehler bei ihrem Auftritt mit dem Reifen (der über den Rand der Matte hinaus rollte) und belegte im Endergebnis lediglich den dritten Platz in der Gesamtwertung.
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2001 wurden die beiden weltweit führenden Kunstturnerinnen, die Russinnen Alina Kabajewa und Irina Tschaschtschina, bei der Einnahme von Furosemid ertappt und in folgedessen für zwei Jahre gesperrt.
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Während dieser Sperre führte Kabajewa die tägliche Fernsehsendung Imperija Sporta (Sportimperium) auf dem Kanal 7 TV und wirkte in dem japanischen Spielfilm Akakage (Roter Schatten) mit.
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Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen ging sie wieder als Titelanwärterin an den Start und gewann dieses Mal die Goldmedaille.
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Lange Zeit war unklar, ob Kabajewa bei den Olympischen Spielen 2008 teilnehmen würde, doch dazu kam es nicht mehr. Sie beendete ihre sportliche Karriere im Jahre 2007.
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Von Oktober 2005 bis September 2007 war sie Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation. Laut Meldungen in den Massenmedien wurde Kabajewa im September 2007 aus der Gesellschaftlichen Kammer ausgeschlossen, da sie sich "nicht nur nicht engagierte, sondern nie zu den Sitzungen erschien".
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Sie steht der Gemeinnützigen Alina-Kabajewa-Stiftung vor. Die Organisation kümmert sich um den Bau eines Sportkomplexes in Zchinwali, der Hauptstadt Südossetiens, hat eine Hotline für Fragen zum Einheitsabitur eingerichtet, unterstützt Dorfbibliotheken im Kreis Nischnekamsk in Tatarstan, dem Wahlkreis Alina Kabajewas und richtet ein Kinderfestival für künstlerische Gymnastik aus.
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2006 gewann Alina den russischen Preis Frau des Jahres der Zeitschrift Glamour (nach einer Abstimmung unter den Leserinnen) und wurde unter den zehn Preisträgerinnen der Top 10 Sexy zur erotischsten Russin in der Kategorie Sport gekürt. Für ein Fotoshooting der Zeitschrift Maxim ließ sie sogar ihre Hüllen fallen.
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Mit dem Namen Kabajewas wird die Veröffentlichung einer Skandalgeschichte über ihre bevorstehende Hochzeit mit Wladimir Putin in Verbindung gebracht, die am 12. April in der Samstagsausgabe der Zeitung Moskowskij Korrespondent erschienen war und weithin bekannt wurde. Putin äußerte dazu auf einer Pressekonferenz auf die Frage nach der Veröffentlichung im Moskowskij Korrespondent, dass an dieser Geschichte "kein einziges Wort wahr" sei.
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Laut offiziellen Angaben betrug das Einkommen Kabajewas im Jahre 2011 rund 11,5 Millionen Rubel (umgerechnet ca. 250.000 Euro). Kabajewa besitzt ein 7200 m_ großes Grundstück, drei Wohnungen und zwei Autos.
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